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Aus- und Weiterbildung in der Abteilung Innere Medizin

 

„Moin!

Ich heiße Lena und bin Sprecherin der Assistenzärzte

in der Abteilung Innere Medizin. 

Auf dieser Seite finden sich allerhand Informationen

zur Aus- und Weiterbildung bei uns.

Oder schau' dir doch mal die Erfahrungsberichte an.

Viel Spaß beim Lesen und vielleicht bis bald!“

 

 

 

Die Chefärzte unserer Abteilung (Hr. Dr. Klein und Hr. Dr. Nordmeyer) verfügen über eine gemeinsame Weiterbildungsermächtigung für

    - die Basis-Weiterbildung Innere Medizin (36 Monate)
    - das Fachgebiet Innere Medizin (24 Monate)

Das heißt, dass die Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin in Varel vollständig erworben werden kann und ein Stellenwechsel, "um das Logbuch voll zu kriegen", nicht notwendig ist.

Oft haben wir auch Kollegen, die den Facharzt für Allgemeinmedizin anstreben und bei uns ihre stationäre Basis-Weiterbildung absolvieren, bevor ihr Weg sie dann weiter in die Praxis führt.

Durch diverse Schwerpunkt- und Zusatzbezeichnungen der Chef- und Oberärzte wie 

    - Gastroenterologie
    - Kardiologie
    - Hämatologie / Internist. Onkologie
    - Palliativ-Medizin
    - Intensivmedizin
    - Notfallmedizin
    - Diabetologie
    - Antibiotic Stewardship (ABS Expert)

erfolgt eine breite und qualifizierter Ausbildung in vielen Teilgebieten der Inneren Medizin.

Unsere Abteilung besitzt ca. 70 Betten verteilt auf 2 Stationen mit einer angegliederten Palliativstation. Ein routinierter Assistenzarzt betreut durchschnittlich 12 bis 15 Patienten - Berufsanfänger beginnen meist mit 1 oder 2 Zimmern (3-6 Patienten) und steigern die Verantwortung abhängig von ihrer Lernkurve.
Zur fachlichen Unterstützung und Weiterbildung stehen, neben den Chefärzten, 4 Oberärzte mit Rat und Tat zur Seite.

Natürlich beinhaltet die Weiterbildung auch eine garantierte Rotation auf die Intensivstation (insgesamt 7 Betten) für 6 Monate. Auf dieser und der angegliederten IMC-Station (insg. 6 Betten), die gemeinschaftlich mit den anderen Abteilungen des Hauses geführt wird, betreuen wir unserer Patienten selbstverständlich selbst.

Ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Abteilung besteht in der Aus- und Weiterbildung der Assistenzärzte:
Gemäß der Philosophie "eine gute Ausbildung erspart letztlich mehr Zeit, als das sie die Abteilung belastet" besteht das Bestreben nach frühestmöglicher Selbständigkeit der Assistenzärzte unter entsprechender Anleitung.
Das heißt wir garantieren bereits Berufseinsteigern eine zügige Einarbeitung in die Funktionsdiagnostik. Unser Ziel ist es, dass der Assistent innerhalb einer überschaubaren Ausbildungszeit in der Lage ist, nahezu alle bei seinem Patienten anstehenden diagnostischen und therapeutischen Eingriffe selbständig durchzuführen.
Es werden dazu die verschiedenen Funktionsbereiche (bspw. Sonographie/Echocardiographie, Endoskopie, Schluckecho, Schrittmacherkontrolle usw.) unter fachärztlicher Aufsicht durchlaufen. Die Reihenfolge richtet sich nach dem persönlichen Ausbildungs- und Kenntnisstand des Assistenten und seiner Motivation bzw. seinem Interesse.
Um das strukturierte Erlernen von Untersuchungstechniken oder Kompetenzen zu fördern, haben wir bereits eigene Fortbildungskurse etabliert:

    - Echokardiographie-Kurs
    - Gefäß-Duplex-Sonographiekurs

Angebot und Inhalte werden nach Möglichkeit regelmäßig ergänzt bzw. aktualisiert.

Es ist somit sichergestellt, dass bei entsprechender Verweildauer in der Abteilung alle angebotenten Funktionen durchlaufen und bis zum selbständigen Durchführen erlernt werden können!

Wichtig ist uns auch, dass im Laufe der Ausbildung die notwendigen manuellen Fähigkeiten / "Skills" erlernt werden, die man im Berufsleben immer wieder benötigt und die einem Handlungssicherheit geben. Dazu gehören:

    - Pleura- und Aszites-Drainagen (ggf. PleurX-Katheter-Systeme)
    - Thoraxdrainagen
    - arterielle und zentralvenöse Zugänge
    - Knochenmarkspunktionen
    - Cardioversionen
    - Reanimation (ALS)
    - Handhabung von (Einmal-) Bronchoskop und Videolaryngoskop zur Atemwegssicherung
    - Dilatations-Tracheotomien und PEG-Anlagen 

Neben der Ausbildung durch die jeweiligen Fachärzte erfolgt, in einem guten und kollegialen Klima, eine gegenseitige Supervision/Weitergabe von Kenntnissen unterhalb der Assistensärzte. Dieses System hat zu einem gut ausgebildetem Team junger Ärzte geführt, in dem sich Berufsanfänger und erfahrene Kollegen gegenseitig ergänzen.

Großen Wert legen wir auch auf eine strukturierte Einarbeitung von Berufsanfängern:
Bevor diese mit einem (Nacht-) Dienst beginnen, sammeln sie erste Erfahrungen auf halbtägigen "Visitendiensten" am Wochenende - begleitet von einem erfahrenen Assistenten. Zusätzlich findet eine mehrwöchige Hospitation in der anästhesiolgischen Abteilung statt, um bei den morgendlichen Narkoseeinleitungen ausreichend Erfahrung im Atemwegsmanagement zur erlangen. Flankiert wird dies von einem Reanimationstraining an einem vollfunktionalem Simulator/Phantom.
Schließlich findet noch eine ca. 2-wöchige Rotation auf die Intensivstation statt und es wird ausreichend Erfahrung in der Notfall-Ambulanz gesammelt, bevor Assistent und Fachärzte sich sicher sein können, dass der "Erste Dienst" kein Fiasko, sondern ein Erfolg wird.

Last but not least - ermöglicht ein fortschrittliches, freizeitorientiertes Dienstplanmodell ein abwechslungsreiches Arbeiten mit gesetzeskonformer Arbeitsbelastung.

Seit 2008 bitten wir unsere Assistenzärzte, Erfahrungsberichte über ihre Assistenzzeit, die Gründe für die Wahl des St. Johannes-Hospitals Varel als Ausbildungsort, die Zusammenarbeit und alles was sie sonst so beruflich bewegt zu schreiben.

Neugierig geworden? Lern uns doch einfach kennen:

> Sekretariat Hr. Dr. Klein und Hr. Dr. Nordmeyer
   Telefon: 04451 - 920 - 2224
> Assistenten-Sprecherin (Dr. Lena Faida)
   Telefon: 04451 - 920 - 2863

International:

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