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Erfahrungsbericht Ursula Rieder

Nachdem ich bereits in drei anderen Kliniken gearbeitet hatte, kam ich Anfang 2008 als Assistenzärztin nach Varel.

Da ich Kinder habe, arbeite ich in Teilzeit (50%), also etwa zwei Tage pro Woche ganztags, die übrigen Tage habe ich frei. Dazu kommen in der Regel vier Bereitschaftsdienste im Monat. Bei der Planung meiner Arbeitstage und Dienste wird große Rücksicht auf meine Wünsche und familiären Verpflichtungen genommen. Im Gegenzug springe ich dann ein, wenn es eng wird, z.B. während der Ferienzeit.

Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich, da alle Bereiche des Fachgebietes abgedeckt werden. In der Anästhesie werden viele Regionalanästhesien durchgeführt und Katheter für die postoperative Schmerztherapie angelegt. Da konnte ich noch einiges dazulernen, obwohl ich schon seit Jahren Fachärztin bin.
Auf der Intensivstation betreuen wir vor allem Patienten postoperativ. Wenn notwendig kommen aber auch Beatmung, PICCO und Hämofiltration zum Einsatz.
In den Bereitschaftsdiensten besetzen wir zusätzlich das NEF, sodass auch die Notfallmedizin nicht zu kurz kommt.

Insgesamt finde ich es angenehm in einem kleinen Haus zu arbeiten, wo man viele Leute kennt. So kann man Fragen schnell mit Kollegen anderer Fachgebiete persönlich klären.

 

aktualisiert am  28.07.2017nach oben

 

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