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Erfahrungsbericht von Michael Holzapfel

Ein Münchner in Friesland

Als ich 2004 mein Medizinstudium beendete waren die freien Assistenzarztstellen in und um München aufgrund der Abschaffung des AIP/ÄIP so gut wie nicht vorhanden.

Also beschloss ich mich Deutschlandweit zu bewerben und landete im hohen Norden in Varel. Zunächst konnte ich mir nicht vorstellen länger hier zu arbeiten. Jetzt bin ich schon fast dreieinhalb Jahre in Friesland und bin froh, dass ich im Krankenhaus Varel gelandet bin.

Obwohl wir nur ein recht kleines Krankenhaus sind bekommt man einen sehr guten Einblick in die Innere Medizin. Wir haben im Rahmen großer Umbaumaßnahmen in den letzten Jahren unter anderem eine komplett neue Aufnahmestation, eine hochmoderne Intensivstation und Endoskopieabteilung erhalten.

Im Rahmen meiner Ausbildung erlente ich bis jetzt selbstständiges Sonographieren (Abdomen und Schilddrüse), Echokardiographieren(inkl. TEE), Dopplersonographieren, Gastroskopieren und alle gängigen Punktionstechniken. Derzeit mache ich meine ersten eigenständigen Koloskopien. Während meiner neunmonatigen Intensivzeit hatte ich die Gelegenheit mehrfach zu Intubieren, Punktionstracheotomien durchzuführen und alle Zugangsarten zu erlernen.

Insgesamt hat sich also für mich auf alle Fälle der Wechsel an die Nordsee gelohnt. Auch wenn man ehrlich sagen muss, dass für mich ein Wohnen in Varel nie in Frage kam. Dafür bin ich zu sehr an die Großstadt gewöhnt. Man kann aber sehr gut in der 30 km entfernten Universitätsstadt Oldenburg leben.

Varel, im April 2008

Michael Holzapfel, Assistenzarzt

 

aktualisiert am  19.04.2017nach oben

 

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